Dienstag, 31. Januar 2012

PY CH - Quellensteuerberechnung bei untermonatigem Ein-/ Austritt und Monatsbetrachtung

In Kantonen mit Monatsbetrachtung erfolgt die Quellensteuerberechnung bei untermonatigem Ein- oder Austritt nach einem fiktiv ermittelten Steuerbrutto. Diese Steuerbrutto wird berechnet nach der Formel ((30 - Eintrittstag + 1) / 30 Steuertage) * gekürztes Steuerbrutto - analog hierzu natürlich bei Austritt (Austrittstag - 1) / 30. Das Ergebnis dieser Fiktivrechnung wird in der Lohnart /313 ausgewiesen. Mit diesem fiktiven Vollmonatsbezug wird der relevante Steuersatz in der Tabelle T5C2H ermittelt und das Teilmonatsbrutto damit multipliziert - Lohnart /310. So errechnet sich die tatsächlich zu zahlende Quellensteuer. Gerade wenn das Gehalt nach anderen Methoden aliquotiert wird - etwa nach Arbeitstagen - ist der fiktive Vollmonatsbezug nicht immer gleich dem tatsächlichen und die Berechnungslogik erklärungsbedürftig.

PY DE - Lohnsteuerbescheinigung bei Austritt 31.12.

Bei einem Austritt per 31.12. eines Jahres wird keine Jahreslohnsteuerbescheinigung sondern eine allgemeine Lohnsteuerbescheinigung erstellt. Diese wird gemäß Merkmal DTXAM versendet, nicht nach DTSLB.
Wichtig ist hierbei zu wissen dass die Lohnsteuerbescheinigung bereits im Status "neu" erstellt wird durch den Report RPCTXVD1 und in der Tabelle P01T_ADMIN im Feld AUSGP lediglich eine eventuell abweichende Periode für den Sammelreport RPCTXSD0 eingetragen bekommt.
Somit wird die Bescheinigung erst mit dem in DTXAM eingetragenen Versatz an Perioden zusammengefasst und verschickt.
Die Jahresbescheinigung funktioniert auch so, allerdings unter Berücksichtigung von Merkmal DSTLB bzw. eventuell abweichender Periode in IT0012.

Freitag, 27. Januar 2012

PY - Prozessmodell Abrechnung PUST bricht ab

Das Prozessmodell funktioniert nach den Jahreswechselsupportpackages nicht mehr.
Nach Einspielung der Jahreswechselsupportpackages kommt es beim Drucken -  genauer gesagt Erstellen der Spooldatei - aus dem Prozessmodell auf dem Drucker XXX zur Fehlermeldung:
"SUBMIT für Prozess .... Schritt (in <NAME DRUCKPROGRAMM> / BP_GET_RECIPIEN ) wurde mit Returncode 1 b". Der Fehler wird vom Funktionsbaustein BP_GET_RECIPIENT_OBJECT ausgelöst.
Das Problem ist auf diesen Drucker beschränkt, mit LOCL läßt sich das Dokument aus dem Prozessmodell drucken. Der Drucker funktioniert prinzipiell, d.h. das gleiche Dokument im Dialog oder über einen Hintergrundprozess ausgegeben wird korrekt in den Spool gestellt.
Das Problem wird mit folgendem Hinweis gelöst:
Hinweis 1671124 - After note 1583563, process model does not run

Mittwoch, 18. Januar 2012

PY - Jahreswechsel 2011/ 2012 Deutschland

In diesem Post werden alle Aktivitäten  zum Jahreswechsel Deutschland gesammelt:

Pfändung
Der neue Basiszinssatz ab 01.01.2012 beträgt 0,12%. Die Konstante PFDIS in V_T511K muss ab 01.01.2012 angepaßt werden.

Ab 02.01.

Wenn der Fehler aufgetreten ist kann ab sofort Hinweis 1666953 - DEÜV: Ablehnung von 54er Meldungen mit Fehler DBME094 eingespielt werden. Bitte unbedingt die Vorgehensweise zur Korrektur der Meldungen im Hinweis beachten.

Zur Dezemberabrechnung:

Steuer
Berücksichtigung der neuen Arbeitnehmerpauschbeträge in der Steuer 
Auszug aus Hinweis 1620987
...
Mit diesem Hinweis werden die Änderungen für den amtlichen Programmablaufplan für die
Berechnung des Lohnsteuerabzugs im Dezember 2011 ausgeliefert. Dieser Ablaufplan wurde
am 23.09.2011 veröffentlicht. Er berücksichtigt für die Besteuerung laufender Bezüge
den steuerlichen Ausgleichsbetrag in Höhe von 1.880 Euro anstelle des
Arbeitnehmer-Pauschbetrags und bei der Besteuerung sonstiger Bezüge den
Arbeitnehmer-Pauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro (statt früher 920 Euro).
...
Einspielen November CLC-Package oder alternativ Einbau von:
1590723 - Vorbereitungshinweis zum Einbau Arbeitnehmerpauschbetrag per Hinweis
1620987 - Neue Werte PAP
1640684 - Korrektur Ablaufplan

DEÜV
Umstellung DEÜV-Schlüssel auf TS2010

Alle Felder können automatisch umgestellt werden bis auf den neuen Tätigkeitsschlüssel (5-stellig).

ELENA
Elena ist endgültig abgeschafft. Das Gesetz zur Aufhebung von Vorschriften zum Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA) wurde am 02.12.2011 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Es ist damit am vergangenen Freitag, den 03.12.2011 endgültig in Kraft getreten. Somit sind keine Meldungen mehr zu erstellen, diese werden auch nicht mehr angenommen von der ZSS.

Zum Jahreswechsel - Hinweis 1639230 (incl. X-Mas Package vom 18.12.):

SV allgemein

- Neue Rechengrößen
- Hinweis 1651075 - SV: Neue öffentliche Zertifikatsliste November 2011 - Prüfung mit RPUSVHD0

Krankenkassenfusionen per 01.01.2012
BKK Futur West - BKK VBU West (neue Daten - Betriebsnummer/ Konto - erst ab 06.02.2012)*
BKK Futur Ost - BKK VBU Ost (neue Daten - Betriebsnummer/ Konto - erst ab 06.02.2012)*
BKK Schott-Rohrglas - BKK ATU
BKK MAN/ MTU West - Audi BKK West
BKK MAN/ MTU Ost - Audi BKK Ost
BKK Pfeifer&Langen West - BKK ALP West
BKK Pfeifer&Langen Ost - BKK ALP Ost (neue Kasse)
BKK Gesundheit West - DAK Gesundheit
BKK Gesundheit Ost - DAK Gesundheit
BKK Axel Springer - DAK Gesundheit
BKK Heilberufe wird geschlossen per 31.12.2011
BKK Dr. Oetker wird Heimat KK
* Infos zu BKK VBU hier
***
Energie-BKK neue Adresse ab 01.01.2012
energie-BKK
c/o itsc Payment-Service
Karl-Wiechert-Allee 74
30625      Hannover
***

DEÜV
Löschung des alten Tätigkeitsschlüssels in IT0020 für Sätze ab 01.12.2011 nach Hinweis 1624724.
Eventuell muss Teilapplikation SVT0 aktiviert werden, damit der alte Schlüssel nach den Support packages gelöscht werden kann. Achtung: Es wird bei Verwendung des Reports RPUD3SD0_TSDEL ein neuer Satz IT0020 per 01.12.2011 angelegt und damit eine Rückrechnung!
Ist dies nicht gewollt dann kann der Report nicht verwendet werden und die alten Felder müssen selbst etwa mit LSMW gelöscht werden!

Berufsgenossenschaft/ Unfallversicherung UV
Mitgliedsschlüssel pflegen in V_T5D3A_MSL, im Standard ist die Teilapplikation BGHV ab 01.01.2012 aktiviert. Die SAP empfiehlt das zu übernehmen. Eventuell muss vorher die Tabelle V_T596D abgeglichen werden.
Achtung:
Die Teilapplikation BGHV darf nur zum 01.01. eines Jahres aktiviert werden. Ansonsten kommt es in der Abrechnung zu einer falschen Berechnung der Höchstjahresarbeitsverdienstgrenzen, da beim erstmaligen Auftreten eines Mitgliedsschlüssel eine neue Höchstjahresarbeitsverdienstgrenze zugrundegelegt wird, unabhängig davon, ob vorher bereits BG-Brutto berechnet wurde.

Beitragsnachweis/ Zahlstelle
Die Formulare für den Beitragsnachweis ändern sich und müssen eventuell abgeglichen werden, Näheres hierzu in Hinweis 1585445

Beitragszuschuss freiwillig Versicherte
Bei unbezahltem Urlaub wird der Beitragszuschuss jetzt anhand des tatsächlichen Entgelts gekappt und nicht nur an der Beitragsbemessungsgrenze. Das bedeutet dass im ersten Monat unbezahlter Urlaub kein Zuschuss gezahlt wird (in der Abrechnung wird das SV-Attribut 25 gesetzt). Durch Aktivierung der Teilapplikation SVUU kann trotzdem der Höchstzuschuss bezahlt werden, siehe Hinweis 1634735.

Steuer

- Ab 01.01.2012 ist die neue Teilapplikation STSV aktiv. Dadurch wird eine fiktive Berechnung der SV für steuerfreie aber sv-pflichtige Lohnarten durchgeführt. Wenn das Schema DSVB und/ oder DSVL kopiert ist muss es abgeglichen werden. Hinweis Jahreswechsel 2011/ 2012 Steuer.

ELSTAM
Der Starttermin ist auf 2013 verschoben worden. Hinweise zum Umgang mit Steuermerkmalen in 2012 sind in Hinweis 1650879. Der Report RPISTJD0 muss ohne das Kennzeichen "Freibeträge" gestartet werden.

ELENA
Der Infotyp 0700 Subtyp DBKE (Kündigungsbaustein) wird nicht mehr verwendet und sollte aus der Austrittsmaßnahme entfernt werden. Die Daten für die Arbeitsbescheinigung werden in Infotyp 0650 abgelegt, siehe Hinweis 1647274. Ob IT0700 verwendet wird in Maßnahmen kann über T588D geprüft werden. Es empfiehlt sich auch die Tabelle T588Z - dynamische Maßnahmen - zu prüfen wenn die dynamische Maßnahme aus Hinweis 1473901 übernommen worden war und diese zu deaktivieren (Danke an Herrn Klein für den Hinweis).

Auswertungen und Statistiken

Verdiensterhebung
Hier sind neue Angaben pro Berichtseinheit zu machen in V_T5D3S_EHVE. Bestehende Einträge sind per 01.01.2012 abzugrenzen und die neuen Felder Tarifbindung und Mindestlohnsektor zu pflegen. Näheres siehe Hinweis 1641816.

Hinweise nach Jahreswechsel/ X-Mas!

Hinweise bezüglich des ÖD (Öffentlicher Dienst) sind nicht gelistet.

Hinweis 1664566 - Steuer Jahreswechsel 2011/ 2012: Korrekturen 02
Hinweis 1661906 - Steuer Jahreswechsel 2011/ 2012: Korrekturen 01
Hinweis 1664216 - Anpassung Report RPISTJD0 zum Abgrenzen IT 0012
Hinweis 1665111 - LStB: Korrekturen XML für Lohnsteuerbescheinigung 2012
Hinweis 1666531 - SV: Korrektur am Report RPUSVKD1 
Hinweis 1659977 - DEÜV: Fehlerkorrekturen 
Hinweis 1662237 - DEÜV-Tätigkeitsschlüssel TS2010: Korrekturen VII
Hinweis 1656782 - Abbruch in DSVU beim untermonatigen Arbeitszeitplanwechsel
Hinweis 1661141 - Beschäftigungsverbot: Erstattungsbetrag bei Teilzeit
Hinweis 1664873 - Beschäftigungsverbot: Abbruch Abrechnung (CL_HRPAY00_LOG)
Hinweis 1666263 - Beschäftigungsverbot: Fehler bei überlappenden Abwesenheiten
Hinweis 1667022 - Abbruch in Abrechnungsfunktion DSVU
Hinweis 1656827 - Prüfung Jahresentgeltgrenze KV: Korrekturen
Hinweis 1657143 - BV: Fehler bei der Prüfung der Mitgliedsnummer - nur wenn BV (berufsständische Versorgung)
Hinweis 1659533 - SV-Meldewesen: Sortierfähiger Name in Sachbearbeiterlisten 
Hinweis 1667888 - Beitragsnachweis: fehlerhaftes Erstellungsdatum im Meldesatz
Hinweis 1660464 - Laufzeitprobleme beim Report RPISTJD0 - manuelle Vorarbeit nicht nötig!
Hinweis 1663463 - Druckansicht Übersichtsbild der View V_T5D2S - nicht einbaubar
Hinweis 1665795 - LStA: Korrektur vierteljährliche und jährliche Anmeldung
Hinweis 1659449 - AAG: Diverse Korrekturen und Erweiterungen 
Hinweis 1668667 - LStB: Korrekturen XML Lohnsteuerbescheinigung II
Hinweis 1655388 - EEL: Korrekturen und Erweiterungen (01/2012) 
Hinweis 1655705 - EEL: Emittlung des letzten Abrechnungszeitraums II
Hinweis 1661697 - EEL: Meldungserstellung nach JuPer-Wechsel / Wiedereintritt 
Hinweis 146944 - HR-DPF: Basiszinssatz wurde auf 0,12% geändert 
Hinweis 1657831 - Pfändung Entstehungsprinzip: Abbruch bei untermon. Eintritt 
Hinweis 1668926 - Pfändung: verschiedene Korrekturen 
Hinweis 1668958 - Steuer Jahreswechsel 2011/ 2012: Korrekturen 03 

Die Liste dieser Hinweise als txt-Datei zum Einfügen in die Downloadanforderung in SNOTE können Sie hier herunterladen!

Bedingt relevant - nur spezielle Branche/ betriebliche Vereinbarung...
Hinweis 1659910 - IT 0010: Neue Anlageart 'Darlehen' - wenn VWL zur Tilgung eines Darlehens verwendet wird
Hinweis 1626989 - BVV: Freigabe des Verfahrens und Korrekturen - wenn BVV (Bankenversorgung)
Hinweis 1660381 - RPCEHBD0: Falsche Fehlermeldung (für 2012 in 2011) - nur wenn Jahreswechselsupportpack nicht eingespielt
Hinweis 1656194 - Korrekturen Bescheinigungswesen 01/2012 - nur wenn Bescheinigung verwendet/ Fehler auftritt
Hinweis 1658225 - CL_HRPAYDE_EMPLOYEE_PROPERTIES Systemabbruch bei Beamten - nur wenn Beamte
Hinweis 1666953 - DEÜV: Ablehnung von 54er Meldungen mit Fehler DBME094
Hinweis 1658034 - SV: E-Mail-Eingang mit PDFs - Abbruch beim Client-Copy - nur wenn Mandantenkopie abbricht
Hinweis 1659171 - SV: Eingangsverarbeitung - Verwendung der Codepage  - wenn Probleme mit der SV-Eingangsverarbeitung
Hinweis 1660034 - B2A: ELStAM - Vorabauslieferung Korrekturen - nur wenn Test-Teilnehmer ELSTAM 
Hinweis 1655873 - Bau: Anpassung Beitragssätze - wenn Baulohn
Hinweis 1656931 - EEL: Neue Lohnart für ungekürzten AG-Anteil VWL - wenn VL-AG Zuschuss aufgrund von unbezahlten Fehlzeiten gekürzt wird und ungekürzter Betrag nicht über die Summenlohnart BRU1 in Tabelle T5DF4 aus der Eingabelohnart IT0010 ermittelt wird

Das nachfolgende Supportpackage ist bereits in der Korrekturphase und es sind zahlreiche Hinweise enthalten die die Abrechnung betreffen - siehe Supportpackage-Schedule (auf Seite rechts unter "Related Topics"). Für den Inhalt z.B. in Hinweis 1664566 auf den Eintrag mit dem für Ihr Release relevanten Supportpackage klicken.


PY - Umsatzsteuer rechnen aus PKW geldwerter Vorteil

Der Arbeitgeber muss die Umsatzsteuer verbuchen wenn er einem Arbeitnehmer einen Dienstwagen für Privatfahrten überläßt. Auf die näheren rechtlichen Hintergründe soll hier nicht weiter eingegangen werden. Ein Weg diese Umsatzsteuer zu errechnen ist, den geldwerten Vorteil aus dem Bruttolistenpreis und aus den Kilometern - Lohnarten /425 und /426 - durch 100 + MWSt-Satz zu teilen und das Ergebnis mit dem MWSt-Satz zu multiplizieren, also den Steueranteil aus dem geldwerten Vorteil PKW zu errechnen. In SAP kann das einfach durch eine Abrechnungsregel geschehen. Die Ergebnislohnart wird dann nur abgestellt zur Buchung.


PY - Jahreswechsel 2011/ 2012 Schweiz

17.01.2012

Neue Quellensteuerdateien: Zürich (12.01.2012), Basel-Stadt (05.01.2012), Tessin (05.01.2012)

Abrechnung Schweiz  Hinweis 1588420 - Vorankündigung Jahreswechsel 2011/2012 Schweiz.

Es ändert sich der Mindestzinssatz BVG Hinweis 1650827 - HR-PF-CH: Änderungen BVG - Jahreswechsel 2011/2012. Das wird aber automatisch mit den Supportpackages ausgeliefert.

Quellensteuerdatei Genf: http://ge.ch/impots/system/files/documents/IS/2012/is_2012_ascii.txt 

Quellensteuer andere Kantone: http://www.estv.admin.ch/bundessteuer/dienstleistungen/00248/00726/index.html

Hinweise nach Supportpackage:

Hinweis 1666503 - HR-CH: Familienzulagen - Jahreswechsel 2011/2012 - unbedingt umsetzen
Hinweis 1668311 - QSt. Einlesen Tarifdatei 2012, Änderungen für div. Kantone 
Hinweis 1665701 - FamZReg: Fehler durch nachträgl. Änderung d. Differenzzulage - wenn Familienzulagenregister
Hinweis 1662128 - CH Dokumentation: Spesenreglement LAW 2005 - nur Dokumentation, nicht unbedingt notwendig
Hinweis 1661000 - QST VD: EMP-ACI: Anzahl zulageberechtigter Kinder - nur wenn Quellensteuer im Kanton VD mit EMP-ACI abgerechnet wird. 
Hinweis 1671717 - HR-CH: Kanton TI, Familienzulagen - Jahreswechsel 2011/2012

In Schaffhausen sinkt der AG-Beitrag zur Familienkasse auf 1,2% ab 01.01.2012.
 

Dienstag, 17. Januar 2012

PTRV - Verpflegungspauschalen einspielen ab 01.01.2012

Zum 01.01.2012 sind für die Reisekostenabrechnung Deutschland neue Pauschalen gültig. Das Einspielen kann per von der SAP zur Verfügung gestellten Datei erfolgen.
Zunächst sollten die Tabellen T706O, T706U und T706V mit RPR_CREATE_PER_DIEMS_FILE gesichert werden.
Dann Download der Dateien mit den Pauschalen aus Hinweis Hinweis 1663117 - DE: Verpflegungs-Unterkunftspauschalen ab 01.01.2012.
Das Einspielen der entzippten Dateien erledigt  RPR_UPDATE_PER_DIEMS_FROM_FILE.

PY Deutschland - Prüfung Jahresarbeitsentgeltgrenze KV

 Prüfung Jahresarbeitsentgeltgrenze KV

Die Prüfung auf die Jahresarbeitsentgeltgrenze wird mit dem Report RPLSVED0 durchgeführt da seit 2011 wieder die 1+1 Regel gilt - wenn Überschreitung im aktuellen Jahr und voraussichtliche Überschreitung im Folgejahr dann besteht kein KV-Pflicht mehr.
Im Gegenzug gilt natürlich auch dass wenn im aktuellen Jahr oder im Folgejahr die Bemessungsgrenze unterschritten wird wieder KV-Pflicht eintritt (wenn möglich, endgültig von der KV-Pflicht befreite Mitarbeiter nach SGB V §8 werden nicht ausgewiesen wenn in IT0013 das SV-Attribut 28 gepflegt ist!).
Für privat Versicherte vor 01.01.2003 gilt die niedrigere KV-BBG (75% der RV-BBG). Dieser Umstand wird entweder durch den IT0013 erkannt oder kann, wenn der Mitarbeiter erst später eingetreten ist über den IT0041 über eine Datumsart vorgegeben werden, die in  V_T548Y mit dem Datumskennzeichen 08 geschlüsselt ist.
Einmalzahlungen sind dem Enstehungsjahr zuzuordnen - auch rückwirkend. Das bedeutet auch dass zum Beispiel mit der Märzklausel verbeitragte Einmalbezüge nicht zum Vorjahr gehören (obwohl SV-technisch ggf. schon) - SGB V §5 Satz 4.
Auschlaggebend ist das regelmäßige Arbeitsentgelt. Arbeitsentgelt sind laufende Bezüge und Einmalzahlungen (SGB IV §14).  Die Regelmäßigkeit muss pro Lohnart beurteilt werden bei Einmalzahlungen, bei laufenden Bezügen ist per se von Regelmäßigkeit auszugehen.
Die relevanten Lohnarten können über die Tabelle V_T596J, Teilapplikation KVJG über Summenlohnarten vorgegeben werden. Gleichzeitig muss die Teilapplikation aktiv sein in V_T596C.
Diese Schlüsselung wirkt sich nur auf die Schätzung des Folgejahrs aus, die Bezüge aus dem aktuellen Jahr werden anders ermittelt!


Funktionsweise RPLSVED0 (Quelle: Dokumentation Report RPLSVED0)

(a) Jahresarbeitsentgelt im Auswertungsjahr
Für das Arbeitsentgelt im Auswertungsjahr werden zwei Werte ermittelt:

Verfahren 1

Der laufende Bezug aus dem letzten Abrechnungsergebnis des Auswertungsjahres wird auf das Jahr hochgerechnet. Wenn im letzten Abrechnungsmonat weniger als 30 SV-Tage vorliegen, dann wird der laufende Bezug aus den Stammdaten ermittelt. Die kumulierten Einmalzahlungen (CRT des letzten Abrechnungsergebnisses) werden dazuaddiert.

Verfahren 2

Die Bestimmung des Jahresarbeitsentgelts nach Verfahren 1 ist in der Regel die richtige Vorgehensweise. Es gibt aber Situationen, wo der laufende Bezug der letzten Abrechnung nicht dem wirklichen Arbeitsentgelt entspricht, z.B. bei vorübergehender Teilarbeit wegen Erkrankung, bei unbezahltem Urlaub usw. Deshalb wird in einem zweiten Schritt die Jahressumme des laufenden Bezugs aus der letzten Abrechnung (CRT) gelesen und anhand der Gesamt-SV-Tage des Mitarbeiters auf das Auswertungsjahr hochgerechnet. Die Einmalzahlungen werden wie in Verfahren 1 bestimmt und dazuaddiert.


Mitarbeiter, die im Auswertungsjahr mit ihrem Arbeitsentgelt nach Verfahren 1 oder nach Verfahren 2 über der Entgeltgrenze liegen, werden als Überschreitungsfälle ausgewiesen. Für Unterschreitungsfälle wird nur das nach Verfahren 1 ermittelte Arbeitsentgelt zugrunde gelegt.


(b) Jahresarbeitsentgelt im Folgejahr
Im Folgejahr werden ausschließlich Stammdaten gelesen. Der laufende Bezug zu Beginn des Folgejahres wird auf das Jahr hochgerechnet. Alle Einmalzahlungen und wiederkehrenden Bezüge des Folgejahres werden dazuaddiert.

Voraussetzungen
Um die Bezüge zu ermitteln, liest der Report Abrechnungsergebnisse (im Auswertungsjahr) und Stammdaten (im Folgejahr bzw. wenn im letzten Monat des Auswertungsjahres keine 30 SV-Tage vorliegen).

In den Abrechnungsergebnissen werden dabei die Lohnarten

/102 (lfd. Entgt SV)
/103 (Einmalzahlung SV)
/105 (Einmalzahlung SV, Korrektur)
berücksichtigt. In den Stammdaten werden alle vorhandenen Lohnarten als SV-pflichtiges Entgelt betrachtet.

Dieses Verfahren kann über Tabelle T596J (Zuordnung von Lohnarten zu Summenlohnarten) beeinflußt werden. Dazu stehen die Summenlohnarten JAEE, JAEL, JAEK, JAFL und JAFE zur Verfügung. Wenn Sie diese Summenlohnarten verwenden, muß die Teilapplikation KVJG in Tabelle T596C (Gültigkeitsintervalle gesetzlicher Teilapplikationen) gültig gemacht werden. Nähere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden unter 'Über-/Unterschreitung der Jahresentgeltgrenze KV' .

Die Summenlohnarten haben folgende Bedeutung:

(A) beim Lesen von Abrechnungsergebnissen im Auswertungsjahr:

JAEL: Lohnart zählt als laufendes Arbeitsentgelt
JAEE: Lohnart zählt als einmalig gezahltes Arbeitsentgelt
Im Standard enthält JAEL die Lohnart /102 (lfd. Entgt SV), JAEE enthält die Lohnarten /103 (Einmalzahlung SV) und /105 (Einmalzahlung SV, Korrektur) => Achtung: diese sind in Tabelle T596I eingetragen (SAP Standardlohnarten im Vergleich zu T596J Kunde!).
Falls bestimmte Kundenlohnarten nicht zum Arbeitsentgelt im Auswertungsjahr beitragen sollen, obwohl sie SV-pflichtig sind, können Sie diese Lohnarten in der Tabelle T596J mit negativem Vorzeichen unter der zutreffenden Summenlohnart eintragen. Sie werden dann vom SV-Brutto abgezogen.
JAFL: laufendes Entgelt, das ins Folgejahr übertragen wird
JAFE: einmalig gezahltes Entgelt, das ins Folgejahr übertragen wird
Diese Summenlohnarten benötigen Sie, wenn bestimmte SV-pflichtige Kundenlohnarten nicht in den Stammdaten vorhanden sind und deshalb im Folgejahr nicht berücksichtigt werden. Wenn Sie diese Lohnarten in Summmenlohnart JAFL bzw. JAFE eintragen, werden sie im Folgejahr zu dem aus den Stammdaten ermittelten Wert dazuaddiert.
Bei Summenlohnart JAFE (Einmalzahlung für Folgejahr) wird die Summe aus dem Auswertungsjahr zum Wert des Folgejahres addiert. Bei Summenlohnart JAFL (laufend für Folgejahr)  wird der Wert aus dem letzten Abrechnungsergebnis des Auswertungsjahres zum Januar des Folgejahrs addiert.

(B) beim Lesen der Stammdaten im Folgejahr

JAEK: Lohnart wird als SV-pflichtiges Entgelt betrachtet
Wenn unter Summenlohnart JAEK nichts eingetragen ist, werden beim Lesen der Stammdaten alle Lohnarten als SV-pflichtiges Entgelt betrachtet. Wenn Kundenlohnarten unter JAEK eingetragen sind, werden nur diese Lohnarten berücksichtigt.





PY - SAP Community Forum zu Abrechnung DACH

Das Forum zur Abrechnung Deutschland, Austria und Schweiz findet sich unter dieser Adresse: http://forums.sdn.sap.com/forum.jspa?forumID=503. Es wird eine Anmeldung für das SAP Developer Network benötigt.

PT - Zeitwirtschaft Dauer von Endeuhrzeit abziehen

Angenommen man möchte in einer Rechenregel eine Dauer - gespeichert z.B. in einer Zeitart - von einer Endeuhrzeit eines Zeitpaares abziehen so kann man das sehr gut über das HRS-Feld tun.
Zunächst muss man die Endeuhrzeit einsetzen mit
HRS=PEND (das funktioniert natürlich genauso mit dem Beginn)
Nun zieht man beispielsweise die Anzahl einer Zeitart ab
HRS-D9999 (wobei 9999 die Zeitart ist)
Nun muss die Endeuhrzeit noch zurückgeschrieben werden ins entsprechende Feld
FILLPE
Das Zeitpaar noch in die TOP zurückstellen und fertig.
COLOP*

Donnerstag, 12. Januar 2012

PY DE - Nettozusagen

Nettozusagen bzw. die Berechnungsregeln inklusive abgeleiteter Lohnarten stehen in Tabelle T541N wenn sie nicht in der Kumulation 15 oder 16 geschlüsselt sind.
Die SAP spricht in diesem Fall von besonderen Nettozusagen (im Gegensatz zu einfachen über die Kumulationen) und nennt als Beispiele geldwerte Vorteile. Die Schlüsselung über die Tabelle kann aber auch dazu verwendet werden die AG-Aufwände pro Nettozusagenlohnart aufzuschlüsseln.
Hierzu muss im Feld "Abzüge" eine passende Lohnart eingetragen werden (Kopie der entsprechenden /5B...-Lohnart, auf Versteuerung achten).

Montag, 9. Januar 2012

PY - Dump RAISE_EXCEPTION bei Anzeige Formular in PM20

Bei Verwendung eines GUI < 7.20 kommt es im Bescheinigungswesen Transaktion PM20 bei beliebigen Formularen zu dem Abbruch RAISE_EXEPTION nach dem Jahreswechsel. Der Langtext weist auf einen Fehler "Ausnahmebedingung "CNTL_ERROR" ausgelöst" hin. Schuld daran ist ein PDF-Control das vom Client nicht dargestellt werden kann. Behoben wird das Ganze durch zwei Hinweise:
Hinweis 1617565 - Ausnahme CNTL_ERROR von Klasse CL_GUI_CONTROL
Hinweis 1610387 - Ausnahme CNTL_ERROR bei Drücken von F3 (Zurück)
Achtung: Beide Hinweise sind erst ab Basis Release 700 freigegeben, man kann sie aber manuell einbauen für kleinere Releasestände (getestet mit Release 620) und sie beheben auch dort das Problem. 
Hierbei ist zu beachten dass das zu korrigierende Include einmal LSTXBWFCC ist, das andere mal LSTXWFCC (also ohne B in der Mitte). Die Korrektur ist beides mal dieselbe:

ABAP - Fomulare in SAP Kundenmandant oder 000er

Ob ein Formular aus dem 000er-Mandanten in den Kundenmandanten kopiert wurde erkennt man daran dass das Formular mit dem Schlüssel FORM in der Tabelle STXH für den Kundenmandanten steht.