Freitag, 28. Dezember 2012

PY DE - Jahreswechsel 2012/ 2013 Deutschland

In diesem Post werden alle Aktivitäten  zum Jahreswechsel 2012/ 2013 Deutschland gesammelt (wird laufend aktualisiert):

Zur Dezemberabrechnung - vor 01.12.2012 einzuspielen:

DEÜV
Hinweis 1753685 - DEÜV: Änderungen im Kernprüfprogramm zum 01.12.2012
Achtung: der Hinweis ist fehlerhaft und muss mit Hinweis 1777418 - DEÜV: Korrekturen VIII korrigiert werden!

Vor dem Jahreswechsel

ggf. Hinweis 1763339 - LStA: Senden von LStA nur noch mit Vorgang send-Auth - falls die Lohnsteueranmeldung für Dezember in 2013 aber vor den Support packages erfolgen soll, ansonsten ggf. zum Jahreswechsel Konstante SIGAU in T50BK pflegen
- Danke an Anne für diesen Hinweis -
*Wichtiges Update 22.12.2012*  Laut https://www.elster.de/ werden bis 31.08.2013 Lohnsteueranmeldungen auch weiterhin ohne Authentifizierung akzeptiert.
- Danke an Georg Klein für diesen Hinweis -

Zum Jahreswechsel

Jahreswechselhinweis
Hinweis 1771043 - Inhalt des Jahreswechsels Deutschland 2012/2013
wie immer empfiehlt es sich wenn möglich auch das Package vom 17.12. mit einzuspielen, also die Nummern:
6.04: HR SP Nr. 56
6.00: HR SP Nr. 90
5.00: HR SP Nr. A7
4.70: HR SP Nr. E1
4.6C: HR SP Nr. J6


Basis
Hinweis 1763339 - LStA: Senden von LStA nur noch mit Vorgang send-Auth - Update der für die Signatur und Übertragung verwendeten Middleware
BC: Spielen Sie das aktuellste Package ELSTER_EXT (mindestens Version 3.1) auf dem BC ein. Das Paket für den BC finden Sie auf den HR-Seiten des SAP Service Marketplace unter dem Alias hrde im Menüpunkt Elster@SAP zum Download: http://service.sap.com/HRDE. Beim Einspielen des Packages können Sie wie in Hinweis 1644140 beschrieben vorgehen.
PI: Einspielen des aktuellsten SCA für die Softwarekomponente ELSTER (Hinweis folgt)

*Wichtiges Update 22.12.2012*  Laut https://www.elster.de/ werden bis 31.08.2013 Lohnsteueranmeldungen auch weiterhin ohne Authentifizierung akzeptiert.
- Danke an Georg Klein für diesen Hinweis -

AAG/ EEL
Hinweis 1734092 - Meldewesen AAG: Neue Datensatzversion 02 - Achtung: manuelle Meldungen über Infotyp 0700 sind ab 01.01.2013 nicht mehr möglich! Erstattungsbeträge Mutterschutz/ BV/ AU müssen zwingend maschinell berechnet werden, zusätzliches Customizing ist nötig.
Ab 01.01.2013 ändert sich auch die Datensatzversion, d.h. vor diesem Datum erstellte Datensätze können im neuen Jahr nicht mehr verschickt werden. 
*Wichtiges Update 20.12.2012* Infotyp 0700 kann weiterhin verwendet werden nach Einspielung Hinweis!
Hinweis 1802367 - AAG: Meldungen mit Eingaben im IT 0700 wieder möglich  - Danke an Georg Klein für diesen Hinweis -
Hinweis 1789087 - AAG: Gültigkeitsbeginn der Meldung nicht berücksichtigt - wenn der Hinweis 1734092 separat eingebaut wird ist auch dieser mit zu berücksichtigen, ansonsten ist er Teil des Jahreswechselpackages
- Danke an Stefan Völker für diesen Hinweis - 
Hinweis 1792412 - EEL: Korrekturen und Erweiterungen (01/2013)
Hinweis 1796903 - EEL: Einmalzahlungen nicht aus 12-Monats-Zeitraum 
Hinweis 1796961 - AAG: Mußfeldprüfung Kontoinhaber

Sozialversicherung
Hinweis 1775734 - Jahreswechsel Sozialversicherung 2012/2013

- In den Sachbearbeiterlisten der SV-Meldeverfahren besteht nun die Möglichkeit, den Zeitpunkt der Erstellung des Datensatzes (Feld ED) in der Übersichtsliste anzuzeigen.

- Korrektur der dynamischen Maßnahme für Infotyp 0013 => Abgleichen Einträge in der Sicht V_T588Z für Infotyp 0013

- Lohnkontoübernahme mit DLK0: hier wird eventuell ein falscher PV-Zuschlag ermittelt.  Mit diesem Hinweis wird das Schema DLK0 um die Funktion DSV PVZ erweitert, so dass das Verhalten identisch ist mit D000. Abgleich ist erforderlich wenn ein kundeneigenes Schema verwendet wird 

-  Bildung der Lohnarten /6GH und /6GI nur bis 31.12.2012
Aufgrund der geänderten Bestimmungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen (Flexi II) sind die Lohnarten /6GH (ATZ: Gesamtwertguthaben für Insolvenzsicherung) und /6GI (ATZ: Gesamtwertguthaben für Insolvenzsicherung incl. SV-AG-Anteil) veraltet und werden daher ab 01.01.2013 nicht mehr gebildet. Die Personalrechenregel DAW6 wird daher nur noch bis einschließlich 31.12.2012 durchlaufen. Das Personalrechenschema DAW0 wurde entsprechend angepaßt. Wenn Sie ein kundeneigenes Schema verwenden, gleichen Sie mit dem Standardschema ab. Wertguthabenstände können mit dem Report RPLSVWD0 dargestellt werden.

-   Umstellung in der Verprobung auf DEÜV-gerechte Darstellung von Namen
In der DEÜV sind nur bestimmte Zeichen (Buchstaben, Umlaute, Zahlen und einige Sonderzeichen wie z.B. Punkt, Komma oder Schrägstrich) erlaubt. Die Eingabe eines nicht DEÜV-gerechten Zeichens führt zu einer Fehlermeldung. Die Verprobung findet nun bereits vor der Konvertierung auf Großbuchstaben statt.

- Aufgrund der neuen Lohnarten im Zusammenhang mit der Mehrfachbeschäftigung wurde das Lohnkonto ergänzt => Abgleich Lohnkonten DK01 und DK02 (was sowieso Standard sein sollte)

Krankenkassenfusionen:
- BKK Mobil Oil Ost fusioniert zum 01.01.2013 mit BKK Mobil Oil West http://www.bkk-mobil-oil.de/Arbeitgeber/services/bankverbindung.html
- BKK Schwesternschaft München fusioniert mit BKK A.T.U zu BKK A.T.U http://www.bkk-schwesternschaft.de/uploads/1/Information%20Fusion.pdf
- BKK Saint Gobain fusioniert mit DAK zur DAK http://www.dak.de/dak/unternehmen/Fusion_Saint-Gobain_BKK-1118950.html 

- neue Lohnart als Kopie von MU83 für geschätztes Jahresentgelt bei Mehrfachbeschäftigung in Glietzone 

KUG
Standardtexte für Abrechnungslisten - Matrixcodes
Hinweis 1790291 - KuG: Änderungen zum Jahreswechsel 2012/2013
Hinweis 1802420 - KuG: Korrektur zum Hinweis 1790291

DEÜV
Hinweis 1794533 - DEÜV-Eingangsmeldungen: Korrekturen I
*Wichtig - besonders Release 4.6C und 4.7*
Hinweis 1798973 - Jahreswechsel 2012/2013 DEÜV: Korrekturen 1
Kommt es bei der DEÜV im Testsystem zu einem Abbruch "DATA_INCOMPLETE" kann das an einem Fehler im Personalnummernkopierer liegen - Tabellen PD3DBKV oder P01D3_DBKV
1733048 - Dump "RAISE_EXCEPTION", Ausnahmebedingung "DATA_INCOMPLETE" in Programmen RPCD3VD0, RPCD3LD0*, RPCDRVD0, RPCDRLD0

Steuer
Hinweis 1793147 - JW 2012/ 2013: Korrekturen: Formular LStB 2013 
in Supportpackage vom 17.12.2012 
Hinweis 1794943 - ELStAM: Korrekturen 01 2013 
Hinweis 1803139 - ELStAM: Korrekturen 01 2013 (II)
Hinweis 1790819 - Falsche Vorsorgepauschale bei freiwilligem sozialen Jahr 

BVV
Hinweis 1791052 - BVV: Erhöhungstarife werden mit Betrag 0 gemeldet 

Nach dem Jahreswechsel
 
Steuer
Hinweis 1747781 - Ankündigung: Start des ELStAM Verfahrens zum 01.01.2013 - nur eingeschränkte Freigabe vor 01/ 2013, Einstieg zu einem beliebigen Zeitpunkt in 2013 möglich (m. E. auch sinnvoll) 

Entgeltbescheinigung
Hinweis 1769896 - Entgeltbescheinigungsverordnung (EBeschV) ab 01.07.2013 - wahrscheinlich wird zu diesem Termin aus der Richtlinie eine Verordnung, in jedem Fall macht es Sinn das schon mal umzusetzen wenn noch nicht geschehen

Auswertungen und Statistiken
Hinweis 1792419 - HR-DEH: Arbeitskostenerhebung 2012 - die Arbeitskostenerhebung wird vollständig mit dem Januar - Supportpackage am 24.01.2013 ausgeliefert - hier wird der Report RPCEHFD0 in seiner überarbeiteten Version zu Verfügung gestellt, das Customizing steht bereits mit diesem Hinweis - enthalten im Support package vom 17.12.2012 - zur Verfügung.

Wie immer werden in diesem Beitrag Hinweise aus den Bereichen Öffentlicher Dienst und Bauwirtschaft nicht berücksichtigt. 

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Blog auch in diesem Jahr.


Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

PY - Allgemeine Empfehlungen SAP für Aktivitäten nach Supportpackages/ daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen

Grundlegende Fragen im Customizing der Abrechnung  sind: "Wann benutze ich einen Kundennamensraum?", "Welche Objekte werden von der SAP überschrieben?" bzw. "Was muss ich tun nach dem Einspielen von Supportpackages?". Die SAP gibt hierauf Antwort in zwei Hinweisen:

Hinweis 574661 - Aktivitäten nach dem Einspielen eines HR SP
Hinweis 132247 - Tabelleneintr.,Formulare,Schemas u. Regeln in HRSPs 

Daraus lassen sich folgende allgemeine Handlungsempfehlungen ableiten:

1. SAP-Skript Formulare nur in den Kundenmandanten kopieren wenn nötig - sind sie einmal im Kundenmandanten müssen sie abgeglichen werden

2. Kopiere das Schema D000 und andere Schemen auf einen Kundennamensraum bei Änderungen. Ändere den Standard nicht. Es geht zwar auch anders, aber der Abgleich ist aufwändiger (dadurch wird eine kundeneigene Kopie erzeugt die nur genauso heißt wie der Standard). Tipp: Mit "Ändern" in das Schema, auf Meldung: "Sie bearbeiten ein Standardschema" achten.

3. Ändere keine SAP Standardlohnarten (/...) - wenn nicht unbedingt nötig. Die Tabelle T512W hat die Auslieferungsklasse E, SAP überschreibt ungefragt alle Lohnarten im SAP Namensraum.

4. Ändere keine SAP-Abrechnungsregeln. Diese werden immer überschrieben.

Aktivitäten vor/ während/ nach Supportpackages:

Vor:
- T512W sichern  mit RPU12W0S

Während:
- SPDD/ SPAU Modifikationsabgleich

Nach:
- Merkmale generieren mit RPUMKG00
- HR-Formulare kopieren mit RPUFRM00 (Transaktion PUFK) => Lohnkonto DK01/ DK02
- SAP Script Formulare abgleichen wenn kopiert mit RSTXFCOM
- Schemen, Regeln und Lohnarten abgleichen => RPULCP00, Einschränkung auf Logische Objekte, Objekte PSCS/ PCYS/ FORM; Lohnarten abgleichen mit Transaktion OY19 (Cross-System-Viewer), manuelle Selektion View V_512W_O
- zeitlich überlappende Tabelleneinträge prüfen mit RPUOVRLP (T512W)
- Includes generieren mit RPUCT700
- Tabellen abgleichen wenn nötig (T554S, T588M, T582A...) - siehe Hinweise


Mittwoch, 12. Dezember 2012

BC-SEC - Änderung Passwort User TMSADM

Mit dem User TMSADM wird das Transportwesen verwaltet. Wenn sich die Notwendigkeit ergibt das Passwort des Users TMSADM zu ändern  - etwa aus Gründen einer erhöhten Sicherheit - ist unbedingt Hinweis Hinweis 1488406 - Behandlung des generierten Benutzers TMSADM zu beachten, da das Passwort in allen beteiligten Systemen geändert werden muss.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

PA - Infotyp 0008, neues Lohnartenmuster über Merkmal LGMST

Wichtig ist es hier Hinweis Hinweis 480812 - IT0008: neues Lohnartenmuster löscht Lohnarten zu beachten, über den Eintrag 'PCOMP' 'BPWM1' in T77S0 kann das Verhalten beim Wechsel des Musters gesteuert werden:

Default:
  • Wert Kürz. (T77S0-GSVAL) = ' ' (SPACE)
           Dieser Wert wird defaultmäßig per HR Support Package im Standard ausgeliefert. Mit diesem Wert wird beim Kopieren ein neues Lohnartenmuster komplett neu (d.h. initial) vorgeschlagen. Alle 'alten' Lohnarten aus dem Vorgängersatz werden gelöscht und die Lohnarten des neuen Lohnartenmusters werden mit intitialen Werten neu angelegt.

Alternative 1 - alte Werte übernehmen, nicht mehr vorhandene Lohnarten löschen
  • Wert Kürz. (T77S0-GSVAL) = '1'
           Mit diesem Wert werden alle Lohnarten des neuen Lohnartenmusters, die bereits im Vorgängersatz vorhanden waren, mit den dort angegebenen Werten übernommen. Alle 'alten' Lohnarten aus dem Vorgängersatz, welche nicht im neuen Lohnartenmuster vorhanden sind, werden gelöscht.

Alternative 2 - alte Lohnarten übernehmen, nichts löschen, neue ergänzen
  • Wert Kürz. (T77S0-GSVAL) = '2'
           Mit diesem Wert werden alle 'alten' Lohnarten aus dem Vorgängersatz mit den dort angegebenen Werte übernommen. Es werden keine Lohnarten gelöscht. Die neuen zusätzlichen Lohnarten im neuen Lohnartenmuster werden initial angelegt.

Mittwoch, 28. November 2012

PY DE - Irrtümlicher/ nicht erfolgter Eintritt nach erfolgter Anmeldung DEÜV

Es kommt zu einem irrtümlichen Eintritt ohne darauf folgenden korrigierten Eintritt nach Erstellung einer DEÜV-Meldung weil...

- Ein neu eingestellter Mitarbeiter hat die Arbeit nie angetreten.
- Eine Personalnummer wird gelöscht, weil z.B. ein Praktikant nicht zur Arbeit erschienen ist.
- Es wurde die Maßnahme Irrtümlicher Eintritt verwendet.
- DEÜV (An)Meldungen werden nicht automatisch storniert.

Dann muss eine bereits erstellte DEÜV (An-)Meldung storniert werden. Der Report RPCD3VD0 (DEÜV-Meldungen erstellen) selektiert die betroffene Person aber nicht, da sie den Beschäftigungsstatus " 0: Mitarbeiter ist nicht in der Firma" hat. Wenn ein Mitarbeiter nie aktiv gewesen ist, kann der Report RPCD3VD0 diesen nicht verarbeiten. Warum?
Aus Performancegründen werden nur Personen selektiert, die mindestens einmal den Status "aktiv" hatten.

Was ist zu tun?

- Ist für den Mitarbeiter danach überhaupt KEIN aktiver Beschäftigungszeitraum (STAT2 im Infotyp 0000) vorhanden? => Dann muss die Meldung manuell über eine Ausfüllhilfe storniert werden. Dabei handelt es sich um eine Fremd-Software, die beispielsweise von der ITSG (Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH) angeboten wird.
- Liegt für die Personalnummer ein aktiver Zeitraum vor (durch einen Eintritt zu einem späteren Zeitpunkt) oder handelt es sich eine Sofortmeldung? => Wenn die Meldung nicht automatisch storniert wird, öffnen Sie bitte eine Kundenmeldung.

Hier steht das auch noch einmal beschrieben:

 1488403 - Keine Stornierung von DEÜV Meldungen bei Maßnahme Irrtümlicher Eintritt (Personalabrechnung DE)

Dienstag, 27. November 2012

PY DE - Entgeltbescheinigungsrichtlinie wird voraussichtlich Verordnung in 07/ 2013

Die Entgeltbescheinigungsrichtlinie (EBeschR) soll - nach dem aktuellen Entwurf - zum 01.07.2013 durch die Entgeltbescheinigungsverordnung (EBV) abgelöst werden.(Sobald das genaue Datum bekannt ist, wird das in diesem Hinweis ergänzt.)

Der Inhalt der Verordnung wird gegenüber der Richtlinie nur leicht an seitdem hinzugekommene Anforderungen (z.B. der gewählte Faktor für das Faktorverfahren) angepasst.

An den Musterformularen (gemäß EBeschR) ändert sich dadurch nichts.
Das sind in der Auslieferungskomponente SAP_HR(CDE) die Formulare 'DF01', 'DFB1' und 'DFKA' für den Report RPCEDTD0 und in der Auslieferungskomponente EA-HR(CDE) das Formular SAP_PAYSLIP_DE_P (mit Formbuilder-/PDF-Layout) für HRForms.

Hinweis 1769896 - Entgeltbescheinigungsverordnung (EBeschV) ab 01.07.2013

Die Richtlinie finden Sie hier http://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze/entgeltbescheinigungsrichtlinie.html.

Die Unterschiede zwischen Gesamtbrutto und Netto nach Entgeltbescheinigungsrichtlinie und ohne /101 <> /10E bzw. /550 und /55E hat die SAP in diesem Dokument zusammengefasst Gesamtbrutto und Netto nach EBeschr, das aus Hinweis Hinweis 1400108 - Gesamtbrutto und gesetzliches Netto nach EBeschR.

Siehe auch: http://blog.hr-manager.de/2013/04/py-de-entgeltbescheinigungsverordnung.html

Montag, 19. November 2012

ABAP - Verhindern Laufzeitfehler wegen Zeitüberschreitung in HR Reports

Um einen Laufzeitfehler wegen Zeitüberschreitung in eigenen Programmen zu umgehen kann man ähnlich wie im RPCALCD0 die Personalnummern in der Statusleiste durchzählen mit dem Coding:
 
DATAZPROCESSED TYPE I.
.... 
GET PERNR. 
....
 ADD TO ZPROCESSED. 

  CALL FUNCTION 'PROGRESS_INDICATOR'
   EXPORTING
     I_TEXT                     'Verarbeitete Personalnummern &1'
*   I_MSGID                    =
*   I_MSGNO                    =
    I_MSGV1                    ZPROCESSED
*   I_MSGV2                    =
*   I_MSGV3                    =
*   I_MSGV4                    =
*     I_PROCESSED                = ZPROCESSED
*   I_TOTAL                    =
    I_OUTPUT_IMMEDIATELY       'X'
* IMPORTING
*   E_PROGRESS_SENT            =
            .
 
END-OF-SELECTION.


Sonntag, 18. November 2012

ALV - Excel Inplace/ Kundeneigenes Excel-Template/ eigene Pivottabelle II

Im ersten Teil wurde gezeigt, wie man eigene Excel-Templates erstellen und im System verfügbar machen kann. Doch was genau kann man mit diesen Templates alles tun?
Um diese Frage beantworten zu können empfiehlt sich ein genauer Blick auf das Template, das eine Kopie von sap_mm.xls ist.

Es stehen folgende Arbeitsblätter standardmäßig zur Verfügung:


- Format: "1:1"-Abbildung der Daten,  Summen- und Zwischensummenzeilen mit Interaktionsmöglichkeit (Auf- und Zuklappen), Keyeinfärbungen, etc.
- Header: wie Format plus Umsetzung eines existierenden HTML-Headers vom ALV Fullscreen. Allerdings muss dieser von der Anwendung nach bestimmten Regeln erstellt worden sein
- Pivot: Darstellung der Daten im Pivotformat
- SubN: Summenzeilen der Stufe N
- Rawdata: reine Tabellenanzeige der Daten aus dem Tabellenkörper
- RawHeader: Zeilen des HTML-Headers

Zusätzlich gibt es schon zwei vordefinierte Makros:



Das Makro ALV_CUS_EXIT ist für Kundenanpassungen vorgesehen und wird nach den Standardformatierungen automatisch aufgerufen. Im Originalzustand hat es folgenden Inhalt:



Dieser Code legt den benutzten Datenbereich im Sheet "RawData" als Datenbereich für alle Diagramm-Objekte in der Datei fest. Das gibt uns auch schon einen Hinweis darauf, welche Daten verwendet werden sollten als Basis für neue Objekte - die Daten im Arbeitsblatt "RawData".

In unserem Beispiel soll jetzt eine neue Pivottabelle in einem neuen Arbeitsblatt angelegt werden. Hierzu wird zunächst unserer Beispieldatei CUS_template.xls (Kopie von sap_mm.xls) ein neues Arbeitsblatt "Auswertung" hinzugefügt.



Das Anlegen der Pivottabelle sowie das Auswählen der Spalten und Zeilen erledigt das Makro. Hierzu sind einige Vorarbeiten zu erledigen:
Innerhalb der Unterroutine (sub) müssen zunächst Objekte deklariert werden für die Pivottabelle.
Das ist einmal die Tabelle selbst, die Felder und der temporäre Datenspeicher für die Pivottabelle, der Cache.



Dann empfiehlt es sich, einem Fehlerabbruch vorzubeugen und das Datenobjekt Pivottabelle "ZPT"- so wollen wir es nennen - zu initialisieren. Das wird durch folgendes Coding erreicht:



Dann wird der Cache definiert und die Pivottabelle angelegt:



Damit haben wir unser Ziel fast schon erreicht. Nun muss nur noch definiert werden welche Felder Zeilen und welche Spalten darstellen. Das hängt natürlich davon ab wie die Felder heißen. Als Beispiel soll hier eine Query benutzt werden, die die Felder Personalnummer, Vorname, Nachname, Lohnart und Betrag enthält. Die ersten drei Felder sollen dabei die Zeile markieren, das Feld Lohnart die Spalte und die Zelle sollte der Betrag sein. So sieht das aus mit der Standard Excel-Ausgabe im ALV:



Das wollen wir jetzt für unsere Pivottabelle verwenden und das bedeutet für das Coding:


Das Zeilen-/ Spaltenformatierung erfolgt in einer Schleife "With" und die Formatierungen sind Row, Column und Data.

Somit wären wir am Ende angelangt. Wenn alles funktioniert dann sieht das Ergebnis so aus:



Das Beispiel läßt sich noch beliebig verfeinern, formatieren etc. Um herauszufinden welche Befehle dazu verwendet werden können empfiehlt sich die Verwendung des Makrorekorders in Excel. Dieser zeichnet die Aktionen und setzt sie in VB um, allerdings muss die Schleifenverarbeitung selbst ergänzt werden um es im automatisierten Template verwenden zu können.

Weitere Informationen zu Excel und VBA: Microsoft Developer Network.

Hier können Sie sich den Code zum Beispiel und die Datei CUS_Template.xls herunterladen - Verwendung wie immer auf eigene Gefahr.